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Aufgabe: Workshops sind aus dem Unternehmensalltag
nicht mehr weg zu denken. Ob ein Workshop
Zeitverschwendung oder konzentriertes, zielorientiertes (und
unterhaltsames) Arbeiten ist, hängt entscheidend von
Vorbereitung und Moderation ab.

Prozess: Bei einem Kunde geht es darum, 40 interne Auditoren als „Botschafter“ für eine Kampagne zu gewinnen. Gefragt ist eine Mischung aus Information, Mitwirkung und Motivation.

1. Start – Jeder Teilnehmer; der den Raum betritt, gibt seine Einschätzung ab. Auf einer Matrix gilt es zu bewerten: Wie gut ist die Qualität des Unternehmens? Und: „Wie wichtig ist Qualität für unsere Kunden?“ Das zentrale Thema ist platziert.

2. Information gibt vor allem der CEO – heute mal ohne Powerpoint. Das war uns wichtig, denn es passt besser zu ihm und lässt mehr Raum für (seine) Improvisation und Rückfragen.
Anhand von sechs im Raum verteilten Postern klärt er die Fakten.

3. Mitwirkung muss in so großen Gruppen moderiert werden. In einer ersten Diskussion geht es um „Qualitätserlebnisse“ intern und auch extern. „Wer ist heute mit der Bahn angereist?“ lautet die Eingangsfrage. Jeder einzelne Beitrag wird ausgewertet: Wie haben Sie Qualität erlebt? Was haben Sie vermisst?

Was hätte den Unterschied gemacht? Systemische Fragetechniken führen zu einem umfassenden Verständnis von Qualität. In Kleingruppen vertiefen die Teilnehmer die Diskussion und entwickeln gemeinsam Begriffsdefinition und Rollenbeschreibung.

4. Motivation entsteht in der Gruppe. Der Moderator beobachtet sehr genau, wie sich die Stimmung entwickelt, setzt Impulse, aktiviere Teilnehmer (oder bremse auch mal). Moderation ist eine Nötigung, die simultanes Mitdenken fordert. Gute Moderation macht aus Betroffenen Beteiligte.

Ergebnis: Schon in der Schlussrunde konnten wir hören, dass das Ziel des Workshops erreicht war. Die Teilnehmer wünschten sich gegenseitig viel Erfolg – sie haben ihre Aufgabe verstanden und angenommen. Und unser Auftraggeber aus dem Marketing: „Das hätte ich nicht gedacht, die sind ja ganz begeistert – wie haben Sie das gemacht?“